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Hier habe ich euch einmal einige wichtige Regeln
aus dem Wettkampfbereich zusammengestellt:



Ein Kampf geht über 3 Runden á 2 Minuten, mit jeweils einer Minute Pause.




Ein Kämpfer trägt eine Rote Weste, der andere eine Blaue. Ziel ist es, möglichst viele Punkte zu machen, im Gegenzug aber auch möglichst wenig Treffer zu kassieren. Treffer auf die Weste geben einen Punkt, die Treffer zum Kopf geben 3 Punkte. Für einen Rotationstreffer, d.h. einen Tritt aus einer Drehung, erhält man einen Zusatzpunkt.




Seit ca. zwei Jahren werden im Taekwondo elektronische Westen eingesetzt, die Treffer auf der Weste elektronisch auslösen. Es gibt zwar noch gewisse Unterschiede in den Systemen der verschiedenen Anbieter (z.B. Adidas, LaJust, DaeDo), Vorteile bringt das elektronische System jedoch bei allen:  Die Treffer müssen nicht mehr per Hand von Kampfrichtern gedrückt werden, sondern werden elektronisch ausgelöst (ähnlich wie beim Fechten). Kopftreffer allerdings werden immer noch von zwei Kampfrichtern, die an der Außenfläche der Kampfläche sitzen, gedrückt.




Einige Turniere finden jedoch auch noch mit dem „normalen“ System statt, bei dem die Treffer zur Weste immer noch per Hand gedrückt werden. Hierbei sitzen 4 Kampfrichter an jeweils einer Ecke der Kampffläche. Wenn der Kampfrichter der Meinung ist, dass es ein Punkt auf die Weste war, drückt er für die jeweilige Farbe. Das schwierige ist, dass 3 von den 4 Kampfrichtern innerhalb einer Sekunde gedrückt haben müssen. Sonst zeigt das Scoreboard keinen Punkt an.




In der Mitte gibt es, wie beim Boxen, einen Kampfleiter. Verhält sich ein Kämpfer nicht regelgerecht, verteilt der Kampfleiter Minuspunkte. Eine Verwarnung (ein so genannter Kyongo) zählt als halber Minuspunkt. Bei zwei halben Minuspunkten, werden dem Gegner ein Punkt dazu gezählt. Minuspunkte gibt es z.B. für Verlassen der Kampffläche, das Bein vom Gegner festhalten, zu viel Passivität, zu tief treten, Faustschlag zum Kopf. Hat ein Kämpfer 8 Verwarnungen erhalten, wird er disqualifiziert.




Ist ein Gegner verletzt, sei es durch einen Tritt oder eine unglückliche Situation, hat er eine Minute Zeit sich zu erholen. Ist die Minute abgelaufen und der Kämpfer steht nicht einsatzbereit wieder da, wird er disqualifiziert.




Ganz neu ist, dass Drehtechniken zum Kopf mit 4 Punkten bewertet wird und bei einem 12 Punkte Vorsprung ab der zweiten Runde der Kampf abgebrochen wird. Das heißt, führt ein Kämpfer im Laufe der zweiten Runde beispielsweise mit 16:4 wird der Kampf abgebrochen. Der Weltverband ist ständig bemüht, Taekwondo für die TV-Zuschauer attraktiver und spektakulärer zu gestalten. Darum sind Regeländerungen wie in Punkt sieben beschrieben, relativ häufig.

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