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ÜBER MICH KARRIERE TAEKWONDO MEIN BLOG

Durch das gute Abschneiden bei den Internationalen Turnieren US Open, German
Open und Spanish Open konnte ich bestens vorbereitet und mit breiter Brust zu einem
meiner ersten Jahreshöhepunkten fahren: der Weltmeisterschaft in Gyeongju/Korea.

Die Weltmeisterschaft war mit über 1000 Teilnehmern aus 149 Nationen sehr stark
besetzt. Mit fünf Kämpfen bis zum WM-Sieg in meiner Gewichtsklasse -67Kg lag an
meinem Wettkampftag auch ein ganzes Stück Arbeit vor mir. Nach zwei souveränen
Vorkämpfen und einem tollen Viertelfinalkampf hatte ich bereits eine Medaille sicher.
Doch eine Bronzemedaille auf einer Weltmeisterschaft hatte ich schon in meiner Sammlung
und ich spürte, dass an diesem Tag noch mehr drin ist. Selbstbewusst ging ich in das
Halbfinale gegen die Kämpferin aus China. Nach einem fragwürdigen Kopftreffer für die
Chinesin und einer tollen Aufholjagd meinerseits blieb es bis zum Schluss spannend. Letztlich
konnte ich in letzter Sekunde den entscheidenden Kopftreffer setzen, den auch alle Kampfrichter
werteten. Leider ging ich am Ende trotzdem als Verliererin aus dem Halbfinale, weil mir, nach
der Betrachtung des Videos, mein Kopftreffer aberkannt und die 3 Punkte wieder abgezogen
wurden. Die Zeit war abgelaufen und somit musste ich diese sehr strittige Entscheidung akzeptieren.
Ich war natürlich anfangs sehr enttäuscht. Doch viel Zeit zum Verdauen blieb mir nicht, denn schon
wartete der zweite Jahreshöhepunkt auf mich: Das Weltqualifikationsturnier für die Olympischen
Spiele in London.

Nach der Enttäuschung von der WM wollte ich mir bei der Weltquali den verdienten Lohn für
die harte Trainingsarbeit holen. Nach zwei gewonnen Kämpfen musste ich im Viertelfinal gegen
eine Kämpferin aus Korea antreten. Da der Weltverband 2 Tage vor Beginn dieses wichtigen
Turniers noch das Wertungssystem (von elektronischen Westen auf „Drücker-System“) geändert
hat, war mir von Anfang an klar, dass dieser Kampf ein ganz besonderer Kampf werden wird.
Ich habe wirklich eine super Leistung abgeliefert und bis zum Schluss gekämpft. Mein Trainer
sagte mir nach dem Kampf „Helli, ich habe dich noch nie so gut kämpfen sehen. Das war
Leidenschaft, das war Wille, das war Taekwondo“. Doch leider musste ich mich nach 3 mal 2
Minuten der Koreanerin mit 10:9 geschlagen geben. Ein wirklich sehr knappes Ergebnis, welches
unter anderen Umständen eventuell auch anders hätte Aussehen können. Doch Fakt war, dass ich
die Qualifikation für die Olympischen Spiele noch nicht geschafft hatte und mich nach etwas Abstand
mit voller Kraft auf die letzte Möglichkeit, das Qualifikationsturnier auf europäischer Ebene Anfang
Januar 2012, vorbereiten musste. Und das tat ich dann auch!

Ob es geklappt hat? ...das lest ihr dann 2012 :-)


Helena Fromm - Aktuelles A K T U E L L E S 
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